FGr Infrastruktur

Die Fachgruppe Infrastruktur (FGr I) unterstützt alle Einsatzeinheiten bei Gefahren durch schadhafte Ver- und Entsorgungssysteme. Sie führt zur Beseitigung von Gefahren und Notlagen notwendige Sicherungs- oder Absperrmaßnahmen an Elektro-, Wasser-, Gas- und Abwasserleitungen im Bereich der Haus- und Gebäudetechnik durch.

Sie setzt wichtige Verteiler- und Verbraucheranlagen behelfsmäßig wieder instand, richtet Elektro-, Wasser- und Abwassersysteme in Notunterkünften, Bereitstellungsräumen und Einrichtungen öffentlichen Interesses ein. Sie stellt die Stromversorgung von Einsatzgeräten in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten an der Schadensstelle sicher. Sie arbeitet technisch und personell mit Ver- und Entsorgungsunternehmen zusammen. Bei Bedarf wirkt sie beim Betrieb von Notbrunnen und Schutzräumen mit.
Im THW-Auslandseinsatz übernimmt sie Aufgaben aus ihrem gesamten Leistungsspektrum.
Die Fachgruppe Infrastruktur (FGr I) repräsentiert die Grundleistung des THW auf dem Gebiet der Installationstechnik in der Infrastruktur.
Die FGr I ist für die Ebene der Haus- und Gebäudetechnik zuständig, d.h., sie ist ausgerüstet, um in Ver- und Entsorgungssystemen mit den entsprechenden Leitungsdimensionen tätig zu werden, wie sie ab einem Übergabepunkt der Versorgungsunternehmen zu und in Gebäuden vorkommt.
Hier kann sie Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen sowie die Eingrenzung von Störungen und Schäden durchführen.
Sie trägt zur Aufrechterhaltung der Funktion von Infrastruktureinrichtungen bei und richtet Elektro-, Wasser-, Abwasser- und temporäre Heizsysteme für Bereitstellungsräume, Notunterkünfte und öffentliche Einrichtungen ein.
Größer dimensionierte Anforderungen in Netzen, Fernleitungen, Systemen etc. werden von den Fachgruppen Trinkwasserversorgung, Elektroversorgung und Wasserschaden/Pumpen und ggf. Ölschaden abgedeckt.

Die FGr I arbeitet im Rettungs-/Bergungseinsatz eng mit den Bergungsgruppen zusammen und sichert bei Bedarf deren Einsatz vor Gefahren aus schadhafter Infrastruktur.
Sie organisiert nach Bedarf die Einrichtung von Elektro-, Beleuchtungs-, Wasser-, Abwasser- und Heizsystemen an großen bzw. lang anhaltenden Schadenstellen und stellt deren Funktion sicher. Insbesondere mit der NEA 50 kVA LiMa der B 2 kann eine temporäre Stromversorgung (Inselbetrieb / singuläre Einspeisung) von Schadenstellen, lebenswichtigen Anlagen oder Einrichtungen eingerichtet werden.
Im Infrastruktureinsatz erhält sie Unterstützung durch die Bergungsgruppen, die FGr E, TW, WP und Öl.